easy peasy mask - Einfache Behelfsmaske ohne Gummiband ohne Falten mit Öffnung für Vlieseinlage und Nasendraht-Tunnel

Eine ganz einfache Nase-/Mund-Behelfsmaske selber nähen,

die ohne Gummiband und ohne Falten auskommt ...

Dafür hat die Maske einen Tunnel für einen Nasendraht und eine Öffnung für eine Vlieseinlage

 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der gezeigten Maske NICHT um ein medizinisches Produkt handelt.

Die Maske hält keinen FFP-Standard ein und ist nicht zertifiziert.

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Schnittmuster easy peasy mask mit Vlieseinlage und Nasendraht sewingbox.one zum download
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Materialbedarf für 1 Maske

Baumwollstoff (Webware) Außenstoff maximal 18x27 cm / je Maske

Baumwollstoff (Webware) Futterstoff maximal 18x20,5 cm / je Maske

75cm Jerseystreifen ungedehnt = gedehnt ca. 90cm (Jerseynudel 2cm breit)

 

Tolle Baumwollstoffe findet ihr hier in unserem Shop

 

Ich habe viele unserer Baumwollstoffe und auch die Jerseynudeln zur Probe mit 60° gewaschen. Eigentlich sind ja alle Baumwollstoffe mit 60° waschbar, auch wenn in unserem Shop bei den Baumwollstoffen manchmal steht "waschbar bis 30° oder bis 40°". Manchmal leidet halt die Farbe ein wenig unter der heißeren Wäsche. Ich war mit dem Ergebnis durchwegs zufrieden. Allerdings würde ich empfehlen, die Stoffe vor dem Verarbeiten mit 60° zu waschen, da reine Baumwollstoffe bei der ersten Wäsche einspringen (eingehen) können.

Nähanleitung

1 Stoffstück mit dem Schnittmuster "Außenstoff" zuschneiden

und

1 Stoffstück mit dem Schnittmuster "Futterstoff" zuschneiden

Die Nahtzugabe ist im Schnittmuster bereits enthalten und deshalb kann der Stoff einfach entlang der Papieraußenkante ausgeschnitten werden.

 

An der rechten Außenkante eine Markierung (hier blau markiert) auf den Stoff zeichnen, oder einen kleinen Knips mit der Schere machen, damit im nächsten Arbeitsschritt die richtige Seite umgebügelt wird!

Die markierte Stoffseite um 1cm nach hinten umbügeln (falls man einen Musterstoff mit einer rechten und linken Seite hat, wird die Stoffkante zur linken Seite gebügelt)

Die umgebügelte Kante noch einmal nach hinten klappen (so dass ein doppelt gelegter Saum entsteht)

Mit Klammern oder Stecknadeln feststecken, falls nötig

Der Saum wird knapp an der Saumkante mit einem Geradstich genäht

Anschließend wird der Futterstoff (rechts auf rechts) mittig auf den Außenstoff gelegt. Der umgenähte Saum vom Futterstoff zeigt nach oben.

 

Genäht wird oben und unten (entlang der weiß angezeigten Linien) Füßchenbreit mit einem Geradstich (Erklärung zum Füßchenbreiten nähen im nächsten Bild)

Füßchenbreit nähen heißt: Die rechte Füßchenkante der Nähmaschine schließt mit der rechten Stoffkante des untergelegten Stoffes ab!

Wenn die obere und untere Kante füßchenbreit abgenäht sind, kann der Stoff gewendet werden, sodass die rechte (schöne) Stoffseite nach außen zeigt.

anschließend bügeln, dass es oben und unten eine schöne Stoffkante gibt

Stoff so wenden, dass der Futterstoff nach oben zeigt. Dann jeweils von den Außenkanten den Stoff ca. 1-1,5 cm nach innen umschlagen und bügeln (wie es gebügelt aussieht, sieht man im folgenden Bild)

So sieht es aus, wenn beide Seiten nach innen umgebügelt sind

An der Seitenkante, an der der Futterstoff NICHT umgenäht wurde, wird die umgebügelte Kante noch einmal umgeklappt, und zwar so viel, dass der umgeklappte Saum ein wenig über die Kante des Futterstoffes zeigt (s. nachfolgendes Bild)

Es ist wichtig, dass der umgeklappte Saum über die Kante des Futterstoffes reicht, sodass beim Nähen der Futterstoff mitgenäht wird! Wird er nicht mitgenäht, wäre die Gefahr, dass der Futterstoff später beim Waschen ausfranst.

Der Umschlag wird knappkantig an der Saumkante entlang mit einem Geradstich abgesteppt (d.h. genäht)

Auf der anderen Seite (dort wo der Futterstoff umgenäht bzw. gesäumt wurde) wird die umgebügelte Stoffkante ebenfalls noch einmal nach hinten geklappt und darf in diesem Fall allerdings den Futterstoff NICHT überragen.

Die Saumkanten liegen hier nebeneinander! Nicht übereinander s. nächstes Bild

genäht wird hier ebenfalls knapp an der Saumkante des Außenstoffes entlang.

Unbedingt darauf achten, dass hier der Futterstoff NICHT mit angenäht wird. Sonst entsteht nicht die gewünschte Öffnung.

Wenn es richtig genäht wurde, entsteht auf einer Seite eine Öffnung

Füßchenbreit bzw. 1cm unterhalb der oberen Stoffkante mit Geradstich eine Naht (entlang der weiß angezeigten Linie) nähen. So entsteht der Tunnel für die Drahteinlage.

 

An der rechten Futterkante wird im oberen und unteren Bereich ein Stück knappkantig zugenäht. Ideal wäre es, wenn die Öffnung zwischen den beiden Nähten 6-8 cm groß wäre.

Auch hier nähen wir mit Geradstich - wir nähen auf dem Futterstoff!

(knapp an der Futterkante entlang)

 

Das ist wichtig, damit der Futterstoff innen nicht zu sehr aufklafft!

Dann kann der Draht, der Metallbügel eines Heftstreifens, ein Pfeiffenreiniger oder etwas anderes geeignetes in den Tunnel geschoben werden

 

!Achtung! Der Draht muss für die Wäsche und vor allem, wenn man die Maske zur Desinfektion in die Mikrowelle legt, herausgenommen werden. Es gab deshalb schon einige Brände! Weil die Mikrowelle kein Metall mag.

Bei der Wäsche würde der Draht rosten

Über die Öffnung kann eine beliebige Vlieseinlage in die Maske gelegt werden.

 

Manche verwenden Kaffeefilter, Küchenpapier mehrlagig

 

Siehe dazu auch unseren blogeintrag "Vlieseinlage für eine Mund-/Nase Behelfsmaske nähen"

 

Jetzt brauchen wir 75cm Jerseynudel (75cm ungedehnt) d.h. vom Jerseystoff die halbe Stoffbreite

(wie diese hergestellt wurde, findet ihr in unserem blogbeitrag "Was tun, wenn das Gummiband ausgeht")

Mit einer großen Sticknadel ohne Spitze (Bild links) oder einer Sicherheitsnadel (Bild rechts) die Jerseynudel auffädeln. Die Sicherheitsnadel schließen und durch den Tunnel auf einer Seite der Maske (dort wo der doppelte Saum genäht wurde) fädeln.

 

!Man fädelt das Band durch den Tunnel von oben nach unten!

d.h. Man fädelt dort ein, wo der Tunnel für den Nasendraht genäht wurde (das ist der obere Teil der Maske)

Das Band, das unten aus der Maske herauskommt führt man in einem Bogen zur gegenüberliegenden unteren Tunnelöffnung und fädelt das Band dann von unten nach oben durch den anderen Tunnel

Wie hier zu sehen ist, wurde die Jerseynudel zuerst von oben nach unten durch den linken (oder rechten) Tunnel gefädelt. Anschließend führt ein Bogen unterhalb der Maske zum gegenüberliegenden Tunnel und wird dort von unten nach oben wieder durch den Tunnel gefädelt.

Die Maske wird wie folgt angezogen: Man schlüpft mit dem Kopf durch den unteren Bogen der Jerseynudel, platziert die Maske über Mund und Nase. An der Seite wird der Stoff an der Jerseynudel entlang gerafft und dann werden die oberen Enden der Jerseynudel am Hinterkopf zusammengebunden.

 

 

 

Wer lieber eine ganz einfache Behelfsmaske ohne Gummiband und ohne Faltenlegen nähen möchte, findet eine passende Anleitung hier

 

easy peasy mask - Einfache Behelfsmaske ohne Gummiband ohne Falten nähen

 

Viel Spaß beim Nachnähen.

 

Wünsche, Anregungen, Kritik gerne per Mail an mail@sewingbox.one

 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der gezeigten Maske NICHT um ein medizinisches Produkt handelt.

Die Maske hält keinen FFP-Standard ein und ist nicht zertifiziert.

 

 

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Ich habe viele unserer Baumwollstoffe und auch die Jerseynudeln zur Probe mit 60° gewaschen. Eigentlich sind ja alle Baumwollstoffe mit 60° waschbar, auch wenn in unserem Shop bei den Baumwollstoffen manchmal steht "waschbar bis 30° oder bis 40°". Manchmal leidet halt die Farbe ein wenig unter der heißeren Wäsche. Ich war mit dem Ergebnis durchwegs zufrieden. Allerdings würde ich empfehlen, die Stoffe vor dem Verarbeiten mit 60° zu waschen, da reine Baumwollstoffe bei der ersten Wäsche einspringen (eingehen) können.

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